Schneefang-Systeme


Standard-Röhrenschneefang
Standard-Röhrenschneefang
Gitterschneefang: Meist in städtischen Regionen verwendet und speziell bei älteren, denkmalgeschützen Gebäude.
Gitterschneefang: Meist in städtischen Regionen verwendet und speziell bei älteren, denkmalgeschützen Gebäude.
Doppelt geführte Schneefangrohre mit Schneefanghalter
Doppelt geführte Schneefangrohre mit Schneefanghalter
Rundholzschneefang: Dekorativ bei Gebäuden im Landhausstil.
Rundholzschneefang: Dekorativ bei Gebäuden im Landhausstil.

SchneeSTOP-Systeme

 

Schneestoppsysteme nutzen das Abrutschen des Schnees, den sogenannten Schubeffekt, um den Schnee und damit die Last flächendeckend auf dem Dach zu verteilen.

Diese "Schneerückhalter" werden bei Ziegeldächern in den Ziegelfalz und bei Eternit- bzw. Schieferdächer in die Befestigungshaken eingehängt. Eine einfache Nachrüstung ist problemlos möglich.

 

Bildbeispiel eines Schneehalters inkl. den möglichen Farben, abgestimmt auf die Farbe des Eindeckungsmaterials:

 

Verlegemuster von Schneehalter, je nach Höhe und Lage des Objektes.

 

Standard in niedrigen Höhenlagen = Verlegebeispiel Nr. 1, mit 2 Stück Schneehaltern per m2 Dachfläche.

 

Unsere Empfehlung

 

Der Röhrenschneefang als Rückhaltesystem verhindert das Abrutschen des Schnees über die Dachtraufe bzw. verhindert gefährliche Dachlawinen.

Diese Schutzvorrichtungen werden üblicherweise über der Dachrinne, in der Flucht der Umfassungsmauer des Gebäudes montiert. Bei sehr grossen Dachflächen können auch zusätzliche Schneefänge mittig des Daches angebracht werden. Wichtig ist die Beachtung der anfallenden Schneelast.

Wir empfehlen, als Ergänzung zum Schneerückhaltesystem den Einbau von Schneestoppvorrichtungen, verteilt auf die gesamte Dachfläche. Diese Kombination beider Systeme bietet den besten Schutz. Einerseits wird durch die Schneestopper die Schneelast auf der Dachfläche mehr oder weniger gleichmässig verteilt und das Rückhaltesystem verhindert gefährliche Dachlawinen.

 

Das Beispiel zeigt, wo nur Schneestoppvorrichtungen verwendet wurden. Wird die Schneedecke zu gross, besteht ohne Schneerückhaltesystem die Gefahr, dass Dachlawinen entstehen können.

 Sonderlösungen

Aufgrund der heute vermehrt angewendeten energietechnischen Massnahmen am Bau - Beispiel Sonnenenergie - entstehen neue Anforderungen an den Schneefang.

 In solchen Fällen sind Sonderlösungen gefragt.

Hohe Schneelast führt zu einer Verformungen bei Dachrinne.

 Das Wasser bleibt in der Dachrinne stehen. In diesem Fall sollte die Dachrinne enstprechend verstärkt werden.

Dachrinnenheizung

 

Eine Möglichkeit, Dachrinnen und Ablaufrohre sowie andere gefährdete Entwässerungsbauteile schnee- und eisfrei zu halten, sind sogenannte Begleitheizungssysteme.

Heizbandmodule können problemlos nachgerüstet werden und verhindern das Gefrieren des Schmelzwassers in den Rinnen und Abläufen. Diese Heizbandmodule sind werkseitig vorkonfektioniert und ermöglichen jederzeit zuverlässige Anschlüsse ohne ein Verbinden und Abisolieren der Heizbänder. Zudem sind diese Systeme UV-beständig.

Die Steuerung der Anlage erfolgt über einen temperatur- und feuchteabhängigen Fühler in der Rinne.


Attenhofer AG / Industriequartier Isenriet
CH-8617 Mönchaltorf / Tel. 044 948 16 86

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www.attenhoferag.ch

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Empfohlen von der Kantonalen Gebäudeversicherung:

"Mässig, aber regelmässig!

Mit periodisch ausgeführten Unterhaltsarbeiten vermeiden Sie Elementarschäden, sparen Zeit und GHeld und erhalten den Wert Ihrer Liegenschaft.

Setzen Sie sich beim Ausführen der Unterhaltsarbeiten keinen Gefahren aus! Lassen Sie Arbeiten an gefährlichen Orten wie auf dem Dach von Fachleuten ausführen."